Die Suunto Quest: Ein vielseitiger Trainingscomputer

Suunto Quest speed pack TrainingscomputerProdukttester Helge war mal wieder für uns viele Kilometer unterwegs und berichtet uns heute von der neuen Suunto Quest.

Ohne mir viele Informationen mitzuteilen, bekam ich von der lauf_bar die neue Suunto Laufuhr zum Testen. Die Suunto Quest SPEED PACK sei neu und ich sollte die ersten praktischen Erfahrungen mit der Uhr sammeln.
Ok! Was ich schnell heraus fand war, dass die Suunto Quest nicht nur eine einfache Laufuhr ist, sie hat mehr zu bieten. Geliefert wird die schicke schwarze Uhr mit einem „Movestick Mini“und dem Foot-Pod Mini zur Geschwindigkeitsmessung (Suunto nennt das „Speed Pack“).

Der „Foot-Pod Mini“ ist ein kleines Messgerät, das an die Schnürsenkel des Schuhs geheftet wird und beim Laufen nicht auffällt. Es misst die Laufgeschwindigkeit und Distanz und übermittelt die Daten in Echzeit beim Laufen an die Uhr. Die Verbindung zwischen Uhr und Clip ist ganz einfach und kann von der Uhr aus gesteuert werden. In meinem Test gab es keinerlei Verbindungsprobleme mit dem Sensor und die Verbindung bestand nach kaum mehr als 2 Sekunden.

Suunto Quest Speed Pack mit Movescount.comDie Uhr macht einen modernen und robusten Eindruck. Sie verfügt über ein großes Display und kann leicht über das Menü gesteuert werden. Wichtige Kennzahlen wie Zeit, Distanz oder Schrittfrequenz können einfach wärend des Laufs abgerufen werden. Leichte Abzüge gibt es nachts bei der Beleuchtung, wo die Zahlen nicht mehr so klar abzulesen sind.

Das Menü ist logisch aufgebaut und gut zu bedienen. Die Uhr kommt mit wenig Knöpfen aus und ist gut durchdacht. Zum Beispiel muss man den Bestätigungsknopf einfach nur halten, um wieder zurück auf die nächst höhere Ebene zurück zu kommen.

Das Interessanteste an der Uhr waren für mich allerdings die vielen Funktionen drumrum. So kann die Uhr direkt über einen Bluetooth-Stick mit dem Rechner verbinden und eigenen Laufdaten (Strecke, Geschwindigkeit, Schrittfrequenz, …) auf den PC-übertragen. Jeder Besitzer einer Suunto Uhr kann sich im Internet auf Movescount.com registrieren und erhält sein eigenes Profil in der Suunto Lauf-Community.

Movescount – die suunto Laufcomunity
Die Daten gelaufener Strecken werden vom Computer, direkt in ein eigenes Profil in „Movescount“ übertragen. Alles, was ich mir erarbeitet hatte konnte ich jederzeit wieder einsehen und analysieren. Man muss allerdings sagen, dass man für die meisten Auswertungen den Brustgurt zur Pulsmessung braucht, der im Speed Pack nicht enthalten ist. (Ist im Suunto Quest RunningPack enthalten)

Das Tolle an „Movescount“ ist, dass sich auch individuelle Trainingspläne erstellen lassen, wodurch sich Training gezielt planen lässt. Wenn man sich zum Beispiel in der Vorbereitung auf ein bestimmtes Laufevent befindet, kann „Movescount“ sicher eine gute Unterstützung sein.

Die Plattform movescount.com
Die Onlinecommunity von Suunto - movescount.comDabei lassen sich nicht nur die eigenen Erfolge einsehen, sondern auch die der anderen Mitglieder in der Suunto-Community. Ich empfand es auch nie als störend, dass Laufbegeisterte meine Ergebnisse einsehen können (sicher kann man das auch in den Einstellungen unterbinden). So kann man auch die Aktivitäten, Events, Sportarten und Daten über die letzten Trainings-Einheiten im Profil der anderen Nutzer ablesen.

Es erfordert ein wenig Einarbeitung, bevor man sich auf der Online-Plattform zurecht findet. Aber nach ein paar Klicks erreicht man schnell Routine. Der Aufbau und die Erkenntnisse sind nicht auf den ersten Blick durchschaubar. Sie ergeben sich aber, wenn man eine Weile dran bleibt und sich mit dem Thema beschäftigt.

Helges Fazit:

Die Suunto Quest ist eine Laufuhr für Sportler, die nicht einfach nur eine Uhr brauchen, um Ihre Herzfrequenz zu checken. Es geht vielmehr um Analysen. Zudem trägt die Uhr zur Motivation bei, da man einen guten Überblick über das erhält, was man bereits geleistet hat.

Um alle Vorteile auch nutzen zu können, braucht man aber definitiv den Pulsgurt. Es macht Spaß seine Uhr nicht nur zum Ablesen von Puls und Zeit zu benutzen, sondern die Erkenntnisse zu Hause zu analysieren und sie auch mit anderen Läufern zu vergleichen. Wer sich ein wenig in die Funktionen von Movescout reindenkent, hat garantiert Spaß mit der Uhr.

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