Acht Tage Strapazen pur, herrliche Landschaften, Schmerz, Glück und Tränen! Wir, Reinhard Wohlfahrt und Marcel Pfeiffer nehmen zum ersten Mal am GORE-TEX® Transalpine-Run teil. Wir freuen uns darauf Euch jeden Tag auf der Lauf_bar Fanpage von unseren Erlebnissen zu berichten. Ihr könnt uns dort Fragen stellen, die wir gerne beantworten und natürlich auch Motivationsbotschaften hinterlassen. Wir freuen uns auf den Dialog mit Euch.
Wir möchten uns hier einmal kurz vorstellen, damit Ihr auch wisst mit wem Ihr es zu tun habt. Reinhard ist 30, gebürtiger Österreicher und begeisterter Triathlet. Er ist glücklich vergeben und wohnt in München. Ich, Marcel, bin drei Jahre älter, fahre leidenschaftlich gerne Rennrad und mache gerne Bergläufe. Ich bin verheiratet, habe zwei Kinder und wohne in Aying. Wir arbeiten beide bei einem Zulieferer von BMW und haben uns in geselliger Runde am Nockherberg über einen gemeinsamen Freund kennengelernt. Außerdem sind wir beide sehr landschaftsbegeistert und denken, dass wir beim GORE-TEX® Transalpine-Run voll auf unsere Kosten kommen.
Der GORE-TEX® Transalpine-Run zählt zu den härtesten Etappenrennen der Welt. In acht Etappen müssen wir und die übrigen 500 Teilnehmer aus 25 Nationen bei der siebten Austragung der legendären Alpenüberquerung rund 240 Kilometer und 15500 Höhenmeter bewältigen. Vom 3. – 10. September geht es für uns auf dem sogenannten “Highway to Hell” von Oberstdorf nach Latsch in Südtirol.
Hoffentlich werden die Strapazen schnell vergessen sein, wenn wir glücklich im Ziel ankommen und das heiß begehrte Finisher-Shirt überreicht bekommen. Doch vor dem Zieleinlauf heißt es “Laufen und Durchhalten”. Die diesjährige Westroute führt von Oberstdorf zum ersten Mal in der siebenjährigen Geschichte nach Hirschegg ins Kleinwalsertal, weiter nach Schruns, über Galtür, Scuol, Mals und Schlanders und schließlich ins Ziel nach Latsch. Tägliche Etappen von zum Teil vierzig und mehr Kilometer mit mehr als 2000 Höhenmeter erwarten uns.
Ich habe mich mit Reinhard gewissenhaft vorbereitet: Seit Monaten trainieren wir speziell für den GORE-TEX® Transalpine-Run. Ich bin wöchentlich circa 30-50 Kilometer gelaufen, auch gerne mal vom Büro nach Hause, und 200 Kilometer Rennrad gefahren. Ich habe am Zugspitzlauf und noch an diversen anderen Bergläufen in Oberbayern teilgenommen. Reinhard hat ähnlich viel trainiert, allerdings hat er mehr längere Läufe gemacht. Außerdem hat er an Halbmarathons und Läufen in Österreich teilgenommen. Es war gar nicht so einfach, Familie, Job und Training unter einen Hut zu bekommen aber es hat dennoch geklappt. Auf spezielle Ernährung haben wir nicht geachtet, wir haben nur bei unseren gemeinsamen Läufen verschiedene Energie- Riegel ausprobiert und den für uns am besten geeigneten ausgewählt. 14 Tage vor dem GORE-TEX® Transalpine-Run habe ich mein Training auf 1-stündige Läufe (5km und 500 Höhenmeter) alle zwei Tage begrenzt. Dank unserer perfekten Ausrüstung von Laufbar dürfte hinsichtlich des Equipments auch nichts schief gehen.
Wir freuen uns schon darauf, uns bei einem der härtesten und spektakulärsten Langstreckenrennen der Welt mit 250 gleich gesinnten Duos aus der ganzen Welt zu messen. Wir sind auch schon ganz nervös und wollen, dass es endlich losgeht.
Wir glauben der Lauf wird hart, aber machbar. Die schwierigste Herausforderung für uns ist die Belastung acht Tage hintereinander. Unsere Parole heißt, es langsam angehen zu lassen, die Hammerstrecke am 2. Tag gut zu überstehen, bergab Gas zu geben und viel Abwechslung reinzubringen. Das heißt, mal gehen, mal laufen, Pause machen (auch wenn es nur für eine Minute ist) Stöcke benützen, mal schnell gehen usw. Unser Ziel ist es durchzuhalten und natürlich die Landschaft zu genießen.
Nach der ersten Etappe werden wir uns wieder melden und direkt berichten, wie es uns ergangen ist. Wir würden uns natürlich sehr freuen wenn ihr uns auf
Facebook in der Kommentarbox am jeweiligen Tag schreiben würdet. Es läuft sich einfach leichter mit ein paar motivierenden und anfeuernden Worten.