Wie Läufer gesund bleiben. Von Achim-Achilles.de

Zur kalten Jahreszeit steigt auch für den fittesten Läufer die Gefahr, sich mit Krankheitserregern anzustecken. Das kann für Sportler gefährlich werden. Am besten also gesund bleiben. Achim-Achilles.de erklärt wie.

Grundsätzlich sollte jeder Läufer auf seinen Körper achten. Bei den ersten Anzeichen einer Infektion umso mehr, denn durch regelmäßiges Training ist der Körper anfälliger für Krankheitserreger. “Nach dem Training, sollte man Keimherde meiden”, sagt Dr. Yorck Olaf Schumacher, Sportmediziner an der Universität Freiburg. Ein Konzertbesuch ist daher kein gelungener Abschluss eines Trainingsprogramms.

Viel besser ist es, ausreichend zu schlafen, Stress zu vermeiden und das Trainingspensum zu drosseln. Das stärkt das Immunsystem. Mindestens genauso wichtig ist es, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Hat es einen doch erwischt, kann eine Infektion wirklich gefährlich werden, wenn sie ignoriert wird. Fieber und eitriger Auswurf sind alarmierende Symptome. Spätestens bei diesen Anzeichen, sollte man ganz auf das Training verzichten und dem Körper eine Chance geben, sich zu regenerieren. Zumal trainieren mit einem geschwächten Immunsystem, oder gar bei Krankheit, keine Leistungssteigerung bringt. Im schlimmsten Fall endet übertriebener Trainingseifer mit Herzmuskelentzündungen oder Herzrhythmusstörungen, die zum Tod führen können.

Schumacher betont, dass es wider allen Ansichten nicht Medikamente sind, die gesund machen, sondern: Schlaf. “Es gibt keinen Nachweis, dass Vitamine den Krankheitsverlauf verkürzen. Wohl aber, wenn man der Krankheit mit Schlaf begegnet.”

Ist die Infektion abgeklungen, sollten die ersten Trainingstage mit lockerer Grundlagenausdauer gestaltet werden. In der Regel ist das nach einer Woche der Fall. Leidet der Körper unter einer kombinierten Grippe mit Viren und Bakterien, kann sich die Heilung verlangsamen. „Ein allgemeingültiges Rezept gibt es nicht.“ Daher rät Schumacher: „Ausreichend schlafen und nicht zu hart trainieren.“

Den kompletten Artikel finden Sie unter http://www.achim-achilles.de/laufthemen/laufen-im-winter-tipps-tricks-regeln-fuer-joggen-im-schnee/2008-wie-laeufer-gesund-bleiben.html

lauf_doc: Heute noch zur Fußpflege

Damit es den Füßen gut geht.

Dass optimal dämpfendes Schuhwerk unerlässlich ist, um die Gelenke zu stützen und zu entlasten, ist allgemein bekannt. Doch wie sieht es mit der Haut an den Füßen aus? Wärme, Schweiß und die konstante Reibung setzen ihr arg zu. Joggen, Nordic Walking, Spazierengehen oder Wandern strapazieren die Haut bei jedem Schritt. Damit die Füße nicht nur in Joggingschuhen eine gute Figur machen, sondern sich auch in Sandalen sehen lassen können, ist regelmäßige Pflege angesagt. Ein Fußbad aus natürlichen Ölen entspannt, reinigt und pflegt zugleich. Damit die Haut nicht aufquillt, sondern nur die obersten Verhornungen weich werden, sollte es nicht länger als fünf Minuten dauern. Danach kann man die Hornhaut an Ballen und Fersen sanft mit einem Bimsstein oder einer Hornhautfeile abrubbeln. Anschließend sollte man die Füße gut abtrocknen, auch zwischen den Zehen.

Feuchtigkeit zuführen

Eine Massage mit einer Fußcreme spendet Feuchtigkeit und wirkt gegen Einrisse und Verhornungen. Dazu sollte man eine haselnussgroße Menge auf den Fußrücken geben und mit leichtem Druck von Fußrücken und -sohle zu den Zehen hin mit kreisenden Bewegungen einmassieren. Die Fußpflege frei Urea Plus (Apotheke) wurde in Zusammenarbeit mit Dermatologen entwickelt. Sie enthält einen speziellen Wirkstoffkomplex aus Urea und Vitaminen, der die Hautbarriere nachhaltig stärkt und Druckstellen oder Blasen vorbeugen kann.

Wer die Pflege nicht selber machen will, sollte ein professionelles Nagelstudio aufsuchen. Dort kann Mann oder Frau während der Behandlung im Massagestuhl die neusten Klatsch- und Tratschzeitschriften lesen oder einfach nur relaxen.

Eine gute Adresse ist:

Beauty & Nail Bar München
Maximilianstr. / Ecke Herzog-Rudolf-Str. 2
80539 München

Tel: 089 / 21 11 34 52

Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 10-19 Uhr
Sa: 10-16 Uhr
+ Termine nach Vereinbarung

Richtig erholen – Regenerieren und Entspannen (Auszug aus dem Buch “Die Lauf-Diät” von Herbert Steffny und Dr. Wolfgang Feil)

Trotz aller guten Vorsätze bleibt im Training vor allem bei Übergewichtigen der Bewegungsapparat die Schwachstelle. Wie in der Steinzeit lernen wir am Versuch und Irrtum, wie viel die Knochen letztlich aushalten. Umso wichtiger sind die richtigen Maßnahmen zur Regeneration der beanspruchten Systeme:

Warmlaufen und nicht hetzen: Laufen Sie sich zu Beginn des Trainings immer ein paar Minuten langsam warm, um den Stoffwechsel und die Durchblutung anzukurbeln. Die Muskulatur ist anfangs steif und bei sofortiger hoher Belastung sehr verletzungsanfällig. Rund drei viertel aller Läufer rennen im Training zu schnell. Je flotter Sie laufen, desto höher belasten Sie den Bewegungsapparat. Außerdem werden die notwendigen Erholungszeiten erheblich verlängert.

Bei Fieber nicht laufen: Wenn die Körpertemperatur erhöht ist, muss mit dem Training pausiert werden, da sonst eine Herzschädigung durch eine Herzmuskelentzündung auftreten kann. Bleiben Sie vernünftig und laufen Sie bei bei Fieber nicht.

Seitenstechen: Seitenstiche treten bei Einsteigern häufig und bei erfahrenen Läufen hin und wieder auf. Das hat verschiedene Ursachen: zu viel, falsch oder zu spät gegessen und getrunken? Sie sollten nur leicht verdauliche Nahrung vor dem Laufen zu sich nehmen. Laufen Sie bei Seitenstechen sofort langsamer, versuchen Sie mehr Auszuatmen als Sie Einatmen. Außerdem hilft die schmerzende Stelle mit der Faust drücken oder massieren.

Blasen und blaue Zehennägel: Durch Reibung im falschen oder neuen Schuh, an der Einlage oder an faltenwerfenden Socken kann die Haut gereizt werden. Als Reaktion bildet sich eine Flüssigkeitsansammlung darunter. Werden Gefäße verletzt, so entsteht eine Blutblase. Laufen Sie neue Schuhe und Einlagen erst mit kurzen Läufen oder Wanderungen ein. Reiben Sie die Füße mit speziellen Fußcremes ein oder scheuen Sie sich nicht vor einem Besuch bei einem Fußpfleger. Blaue Zehennägel kommen von zu engen, zu kurzen Laufschuhen, aber auch durch Anstoßen beim Bergablaufen. Bei längeren Läufen verlängert sich der Fuß durch Absinken des Längsgewölbes. Der Fuß schwillt zudem an heißen Tagen an. Das macht wieder deutlich, wie wichtig die Auswahl eines guten Laufschuhs ist, der kein auf die Schnelle gekauftes Billigmodell sein darf.

Dies und mehr können Sie in dem Buch ”Die Lauf-Diät” von Herbert Steffny und Dr. Wolfgang Feil nachlesen. Erhältlich in Ihrem lauf_bar Shop.