Warum Barfußlaufen?

Um das Fußgewölbe auf Dauer gesund und stabil zu halten empfiehlt es sich zwischen den Trainingseinheiten leichte Barfußläufe einzustreuen bzw. beim normalen Gehen auf Schuhe zu verzichten. Die Stützfunktion der Runningschuhe nimmt dem Fuß sehr viel Muskelarbeit ab, so dass sich diese Muskulatur auf Dauer abbaut. Deswegen ist es wichtig, den Fuß hin und wieder selbst arbeiten zu lassen und die natürliche Stütz- und Dämpfungsfunktion zu aktivieren. Natürlich muss sich der Fuß erst langsam ans  Barfußlaufen gewöhnen. Die Muskulatur des Fußes benötigt Zeit um sich aufzubauen.

VIBRAM FiveFingers Bikila

VIBRAM FiveFingers Bikila

Für alle, die trotz Barfußgefühl nicht auf einen gewissen Schutz verzichten möchten haben verschiedene Hersteller inzwischen passende Lösungen parat. Der Nike Free 3.0 bietet trotz dämpfender weicher Sohle sehr viel Bewegungsfreiheit für den Fuß. Erreicht wird dies durch Längs- und Quereinschnitte in der Sohle. Kompromissloser fallen da die VIBRAM FiveFingers aus. Durch die minimale Sohlenkonstruktion und die einzelnen Zehenboxen kann sich der Fuß und sogar die Zehen völlig natürlich bewegen.

Der Start

Anfangs sollten Ihre Barfußläufe aus kurzen Trainingseinheiten von wenigen Minuten bestehen. Falscher Ehrgeiz ist hier zu Beginn nicht angebracht. Um nicht gleich die Lust zu verlieren bietet sich für erste Einheiten ein weicher fußfreundlicher Untergrund wie Rasenflächen oder ein Strand an. Nach etwas Training und einer ersten Gewöhnungsphase ist es möglich barfuß auf Waldwegen, Sandwegen oder später auch auf Asphalt und feinem Schotter zu laufen. Achten Sie auf die Signale Ihrer Füße. Sie werden merken, welcher Untergrund und welcher Umfang der richtige für Ihr Barfußtraining ist.Barfußlaufen

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