Richtig erholen – Regenerieren und Entspannen (Auszug aus dem Buch “Die Lauf-Diät” von Herbert Steffny und Dr. Wolfgang Feil)

Trotz aller guten Vorsätze bleibt im Training vor allem bei Übergewichtigen der Bewegungsapparat die Schwachstelle. Wie in der Steinzeit lernen wir am Versuch und Irrtum, wie viel die Knochen letztlich aushalten. Umso wichtiger sind die richtigen Maßnahmen zur Regeneration der beanspruchten Systeme:

Warmlaufen und nicht hetzen: Laufen Sie sich zu Beginn des Trainings immer ein paar Minuten langsam warm, um den Stoffwechsel und die Durchblutung anzukurbeln. Die Muskulatur ist anfangs steif und bei sofortiger hoher Belastung sehr verletzungsanfällig. Rund drei viertel aller Läufer rennen im Training zu schnell. Je flotter Sie laufen, desto höher belasten Sie den Bewegungsapparat. Außerdem werden die notwendigen Erholungszeiten erheblich verlängert.

Bei Fieber nicht laufen: Wenn die Körpertemperatur erhöht ist, muss mit dem Training pausiert werden, da sonst eine Herzschädigung durch eine Herzmuskelentzündung auftreten kann. Bleiben Sie vernünftig und laufen Sie bei bei Fieber nicht.

Seitenstechen: Seitenstiche treten bei Einsteigern häufig und bei erfahrenen Läufen hin und wieder auf. Das hat verschiedene Ursachen: zu viel, falsch oder zu spät gegessen und getrunken? Sie sollten nur leicht verdauliche Nahrung vor dem Laufen zu sich nehmen. Laufen Sie bei Seitenstechen sofort langsamer, versuchen Sie mehr Auszuatmen als Sie Einatmen. Außerdem hilft die schmerzende Stelle mit der Faust drücken oder massieren.

Blasen und blaue Zehennägel: Durch Reibung im falschen oder neuen Schuh, an der Einlage oder an faltenwerfenden Socken kann die Haut gereizt werden. Als Reaktion bildet sich eine Flüssigkeitsansammlung darunter. Werden Gefäße verletzt, so entsteht eine Blutblase. Laufen Sie neue Schuhe und Einlagen erst mit kurzen Läufen oder Wanderungen ein. Reiben Sie die Füße mit speziellen Fußcremes ein oder scheuen Sie sich nicht vor einem Besuch bei einem Fußpfleger. Blaue Zehennägel kommen von zu engen, zu kurzen Laufschuhen, aber auch durch Anstoßen beim Bergablaufen. Bei längeren Läufen verlängert sich der Fuß durch Absinken des Längsgewölbes. Der Fuß schwillt zudem an heißen Tagen an. Das macht wieder deutlich, wie wichtig die Auswahl eines guten Laufschuhs ist, der kein auf die Schnelle gekauftes Billigmodell sein darf.

Dies und mehr können Sie in dem Buch “Die Lauf-Diät” von Herbert Steffny und Dr. Wolfgang Feil nachlesen. Erhältlich in Ihrem lauf_bar Shop.

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