Transalpine-Run Etappe 3 – St. Anton nach Landeck

Liebe Leserinnen und Leser unserer Geschichten vom TAR,

die dritte Etappe ist geschafft. Es war die bislang längste Strecke, aber sie war laufbar-er als die letzten beiden Tage. Aber es war wieder unglaublich heiß. Der Veranstalter schrieb für heute 1,5 Liter Wasserbehältnisse pro Läufer/In vor. Und wer das nicht hatte, wurde für heute disqualifiziert. Es erwischte auch das führende Team der Mixed-Wertung. Keine Gnade vor den Spitzenteams.

Am Anfang hatte Jonas einen Durchhänger. Gut für mich, dann konnte ich ein bisschen Kraft sparen und bin gut bis Km 30 gekommen. Aber Jonas Prognose war eh schon: Das letzte Viertel gehört mir. Und wie schon ein paarmal bei gemeinsamen Läufen erlebt, war es tatsächlich so. Ich musste kämpfen und wurde langsamer und Jonas lief, als wäre nix gewesen. Nach 5:40 waren wir im Ziel. Männerwertung Platz 18. Wir sind zufrieden.

Und hat mich heute meine GPS-Uhr genervt. Es sollten 40 km sein, ich hatte 42,8 km. Gut, dann kommt der in die Marathonwertung. Wieder einer mehr für die Statistik. Aber wir können schöne Filme machen mit der Suunto-Movescount-App.Das Video zum Lauf findet ihr auf der Facebook-Seite der Laufbar (Facebook – Laufbar).

Ich erzähle euch heute mal ein bisschen was aus dem Camp. Hier trudeln nach dem Lauf die TeilnehmerInnen ein, duschen (was zwingend notwendig ist – die Geruchsentwicklung wird mit jedem Lauftag schlimmer). Und es gibt inzwischen nur noch wenige, die sich nach dem Lauf flüssig fortbewegen – es wird eher gehumpelt. Die Sonne scheint und daher hängen fast alle Laufklamotten im Freien zum Trocknen – auch gut, weil riechen inzwischen auch ein bisschen streng.

Und wir sehen immer wieder die gleichen Menschen. Einige kennt man noch vom letzten Jahr. Und die, die man noch nicht kennt, lernt man kennen. Es ist alles ein bisschen enger und Privatsphäre ist so nicht vorhanden, man lernt sich also intensiv kennen. Das Team Bergfrösche zum Beispiel lag am ersten Tag neben uns. Und die beiden Jungs sind hochmotiviert und äußerst sympathisch. Man sieht sich im Ziel, man sieht sich auf der Pastaparty, man ratscht vor dem Start. Und die beiden sind jetzt sogar ein bisschen berühmt. Es gibt eine Wertung beim TAR, die es auch Nichteliteläufern erlaubt, aufs Podium zu kommen. Die „Best-Improver-Wertung“. Wer den größten Sprung in der Gesamtwertung schafft, wird geehrt und darf am nächsten Tag von ganz vorne an der Startlinie starten.

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Wir gehen jetzt zur Pastaparty und sagen servus

JB und CR

 

 

 

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