Mache ich im Winter etwas spezielles anders als im Sommer?

Meine Ernährung in der Off-Saison oder auch „Vorweihnachtszeit“ genannt

 

Der letzte Wettkampf des Jahres 2016 ist nun schon über 4 Woche vorbei und mental wie körperlich verdaut.

Draußen wird es nun spät hell und dafür früher dunkel, da fällt es schon das ein oder andere Mal schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und trotzdem die Laufschuhe zu schnüren, um mit der Stirnlampe ausgerüstet loszutraben.

Aber seid Ihr schon mal im Winter in der Früh an einer Bäckerei vorbeigelaufen und habt das frisch gebackene Brot schon von weitem gerochen? Der Duft ist viel intensiver als im Sommer und damit sind wir auch schon beim Thema.

 

Wie ernähre ich mich im Winter? Gibt es wirklich einen Unterschied?

 

Im Sommer ist eine ausgeglichene Ernährung wichtig, weil der Körper durch das intensive Training immer wieder gefordert ist, seine Depots aufzufüllen. Aber nicht nur das: Heute weiß man, dass gute Ernährung ein wesentlicher Baustein der Regeneration und damit des Erfolgs ist.

Also achten wir im Sommer verstärkt darauf, was wir essen.

Im Winter ist zwar das Training nicht so intensiv, dafür muss der Körper sich aber immer wieder gegen Angriffe von außen wehren. Husten, Schnupfen, Heiserkeit oder im schlimmsten Fall, Grippeviren gegen die das Imunsystem ankämpfen muss. Allein schon deshalb ist auch im Winter grundsätzlich auf eine ausgewogene Ernährung zu achten.

Wir können unserem Körper nämlich mit einer der Jahreszeit angepassten Ernährung ein Stück weit helfen mit den Eindringlingen von außen fertig zu werden.

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Lecker Fisch…(Quelle: Gettyimages)

Im Sommer besteht meine Ernährung überwiegend aus Eiweiß in Form von Fisch, Fleisch oder Käse, immer gepaart mit Salat und Gemüse.

Eiweiß, so sagen es zumindest die neusten Forschungsergebnisse, ist wichtig für den Muskelaufbau und die Regeneration.

Grundsätzlich ändert sich daran im Winter auch nichts.

Trotzdem verändern sich die Nahrungsmittel auf dem Teller und viele Dinge gibt es ja auch nur im Herbst oder Winter und ich finde dann gehören Sie auch auf den Teller.

 

 

Kochanregungen von mir 🙂

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Der Suppenkaspar

Suppenkaspar mit Kürbis und Co:

Kennt Ihr auch noch das Buch von Wilhelm Busch, der Suppenkaspar?

„Nein meine Suppe ess ich nicht!“

Ich konnte das als Kind schon nicht nachvollziehen, da ich Suppen immer geliebt habe und daran hat sich bis heute nichts geändert.

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Kürbissuppe mit Garnelen…(Quelle: lidl-kochen.de)

Aus Kürbis, gelben Rüben, Blumenkohl oder Maronen lassen sich wunderbar schnell Suppen zubereiten, noch ein paar Garnelen aus der Pfanne dazu und fertig ist eine leckere und nahhafte Mahlzeit.

Noch ein weiterer Vorteil: Suppen können gut vorbereitet werden und bringen nach einer Laufeinheit schnell die wohlige Wärme zurück. Tipp: Immer ein Stück Ingwer mit kochen. Ingwer stärkt das Immunsystem.

Ingwer ist ja sowieso fast überall mit einsetzbar, und wenn man ihn nur überbrüht, je nach Geschmack ziehen lässt, und dann als Tee trinkt.

 

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Quelle: Rotary

Auch Typisch für November sind Wildfleisch und Pilze. Fast jedes gutbürgerliche Lokal wirbt derzeit mit Wildwochen. Das Fleisch vom Reh und Hirsch ist nicht nur mager, sondern auch reich an Eiweißen, Mineralstoffen, Vitaminen und damit eine gesunde und willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan. Die klassische Variante der Beilagen sind mit Sicherheit Spätzle und Knödel, zu Wild passt aber auch Kürbis, Selleriepürree oder rote Beete. Letzteres ist schnell und einfach im Ofen zubereitet. Frische rote Beete mit einer Bürste im Wasser putzen, dann zusammen mit Olivenöl, Oregano und/oder Majoran, Knoblauch, Balsamico und frischem Pfeffer in Alufolie einschlagen und bei 200 Grad im Ofen eine Stunde garen lassen. Fleisch in der Zwischenzeit in der Pfanne anbraten und fertig ist eine super leckere Wintermahlzeit.

Alternativ kann das Rehfleisch auch durch Seitlinge ersetzt werden. Seitlinge brät man am Besten auch in der Pfanne raus. Wer möchte kann diese auch ähnlich wie ein Schnitzel panieren.

An Vitaminen haben Kräuterseitlinge vor allem die Vitamine B3 und B5 zu bieten, die dem Nervensystem gut tun. Außerdem steuern Kräuterseitlinge eine dicke Portion Proteine zum täglichen Eiweißbedarf bei, was sie besonders auch für alle Vegetarier und Veganer interessant macht, die auf eiweißreichen Fleischersatz angewiesen sind. Alternativ sind gebratene Pilze auch immer gut zu winterlichen Salaten wie Feldsalat. Das Dressing kann mit vielen Kräutern und Saft von Orangen aufgepeppt werden.

 

Weil wir gerade bei winterlichen Salaten sind: Schon mal Brokkoli oder rohen Spinat als Salat versucht? Nein, dann einfach mal ausprobieren. Brokkoli klein schneiden und zusammen mit ebenfalls klein geschnittenen gelben Rüben, einem Apfel oder einer Birne und Nüssen zu einem Salat mischen und mit Essig und Öl anmachen. Auch den Spinat gerne mal mit klein geschnittenem Obst mischen und auch ein wenig Obstsaft in das Dressing geben. Wer die leicht süssliche Kombination mit etwas herzhaftem aufpimpen möchte, dem empfehle ich gebackenen Schafs- oder Ziegenkäse oder einfach nur in Stücke gebröselten Gorgonzola dazu.

 

Jetzt sind überall die Christkindl- und Weihnachtsmärkte in vollem Gange. Wie sieht es dann dort aus mit Ernährung?

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Schnee und Glühwein (Quelle: hotelkaernten.at)

Meine Meinung dazu: Im Normalfall geht man nicht täglich auf den Christkindlmarkt und die Vorweihnachtszeit sollte man schon auch mal genießen und dann bitte auch das Essen was dort angeboten wird und wonach einem gerade gelüstet. Ich persönlich freue mich jetzt auf eine gute Bratwurstsemmel oder auf Flammkuchen mit Speck und Sauerrahm und nicht zu vergessen die guten Plätzchen aus Mamas Backstube, die jährlich hier angeliefert werden.

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Quelle: Brigitte

Zum selbst Backen fehlt mir leider ein wenig die Zeit, eine Sorte muss aber sein! Schokoladenbrot. Das Rezept stammt aus dem geerbten Backbuch von Reinhard´s Oma. Vorteil:      der Teig muss nur auf dem Backblech verteilt, gebacken, glasiert und geschnitten werden. Ein Teil der Plätzchen schafft es dann auch noch in die Keksdose.

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine frohe Adventszeit und schöne Weihnachten und für 2017 viel Gesundheit und ein verletzungsfreies Sportjahr.

 

Eure

Nicole

 

 

 

 

 

About Nicole Bretting

Aufgewachsen bin ich in Germering, wo ich auch die Grund- und Hauptschule an der Kerschensteiner Straße und später die Realschule Unterpfaffenhofen-Germering besuchte. Meine Eltern begleitete ich schon früh mit dem Rad am Trimm Dich Pfad. Meine sportliche Leidenschaft gehörte aber dem Turnen und Balett. Leichtathletik war damals nicht mein Steckenpferd. So habe ich es auch bei den Bundesjugendspielen nie zu einer Siegerurkunde geschafft, sondern immer nur zu einer Ehrenurkunde. Mit Beginn meiner Lehre zur Versicherungskauffrau entdeckte ich das Laufen für mich und später mit Anfang 20zig das Montainbiken. Nach meinem erfolgreich abgeschlossenen BWL Studium an der VWA München, wechselte ich 1998 zu meinem jetzigen Arbeitgeber und Sponsor dem damaligen Gerling Konzern – heute HDI Vertriebs AG. Seit 2004 bin ich hier als Maklerbetreuerin tätig. 2004 lernte ich auch meinen Mann Reinhard kennen. Gemeinsam beschlossen wir einmal über eine Marathondistanz zu starten. Dieses Vorhaben setzten wir 2005 beim München Marathon in die Tat um. In einem Trainingslager wurden wir 2006 durch Freunde auf den Triathlon aufmerksam, und wurden schon beim ersten Schnuppertriathlon mit dem Virus infiziert. Reinhard kümmert sich um viele Kleinigkeiten im Hintergrund, genauso wie meine Eltern, die mich/uns als treue Fans auf vielen Wettkämpfen begleiten ud anfeuern. Seit 2008 starte ich für den MTV Pfaffenhofen. Mein Lebensmotto lautet: Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum!


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