Asics Dynaflite 2 – erste Erfahrungen

Ascis Dynaflite 2 Test

Asics Dynaflite 2 – erste Erfahrungen

Ascis Dynaflite 2 Test

Sehr bequem auch auf langen Strecken.

Im Interview bei Achim Achilles sagte Asics Schuhdesigner Tsuyoshi Nishiwaki vor einiger Zeit:

„Mit dem DynaFlyte können Läufer die FlyteFoam-Technologie in ihrer reinsten Form erleben. Wir sind stolz, den DynaFlyte auf den Markt zu bringen und zu sehen, wie es FlyteFoam gelingt, die Läufer dabei zu unterstützen, ihr Geschwindigkeitspotenzial zu erschließen“.

Ascis Dynaflite 2 Test

Die original Einlegesohle ist mir etwas zu weich, sie lässt sich aber natürlich in Sekeundenschnelle wechseln.

Der Dynaflite war in der ersten Generation dann bereits ein voller Erfolg. Neutral, leichtgewichtig und für das geringe Gewicht sehr schön komfortabel, es war einfach eine Freude ihn zu laufen. Der FlyteFoam ist äußerst leicht (55% leichter als ein Standard EVA) und doch bietet er sehr viel Dämpfungskomfort, das ganze garniert mit 8mm Sprengung und einer für viele Läufer angenehmen Passform. Jetzt ist der Nachfolger auf dem Markt, mit überarbeitetem Obermaterial und (angeblich) nochmal verbessertem Sitz.

Der Asics Dynaflite 2 – Erste Eindrücke

Ascis Dynaflite 2 Test

Gerade in der Ferse bietet er viel Komfort.

Wie sein Vorgänger, hat auch der Dynaflite 2 ein nahtloses Obermaterial, allerdings mit neuer Mesh Struktur, was Sitz und Atmungsaktivität verbessern soll. Beim ersten Anziehen fällt allerdings sofort auf, dass er deutlich schmaler geworden ist. Wer also etwas breitete Füße hat und mit dem Vorgänger gut zurecht gekommen ist, der wird beim neuen Dynaflite 2 in manchen Fällen vorsichtig sein müssen. Der Neue wird dem einen oder anderen nämlich etwas zu schmal geworden sein, was andererseits natürlich wieder mehr Läufer mit schmalem Fuß ins Boot holt. Bzw. in den Schuh.

Erste Kilometer mit dem neuen Dynaflite 2

Ascis Dynaflite 2 Test

Die Außensohle ist bewährt.

Ascis Dynaflite 2 Test

Das neue Obermaterial schmiegt sich schön an.

Die (Zwischen-)sohlenstruktur scheint sich nicht so stark verändert zu haben, wie der Schnitt. Man läuft noch immer so komfortabel wie auf Wolken (Sorry On), gleichzeitig fühlt er sich trotzdem super leicht am Fuß an. In der Luft wie ein Wettkampfschuh und am Boden komfortabel wie ein klassischer Trainingsschuh. Egal, ob nach der Arbeit noch schnell locker eine halbe Stunde traben, Intervalle knallen oder der lange Lauf am Wochenende, der Dynaflite 2 fühlt sich immer wohl. Die seit langem in der Ferse bewährte AHAR Außensohle (AHAR steht übrigens für ASICS High Abrasion Rubber) sollte wieder für Haltbarkeit sorgen und das Impact Guidance System (IGS) für ein natürliches Abrollverhalten. Auch scheint mir der Fersensitz verbessert worden zu sein, beim Vorgänger habe ich nämlich schnell mit der Marathonschnürung nachgeholfen, um den Halt der Fersenkappe erhöhen zu können, was ich mir hier sparen konnte.

Auch wenn er deutlich schmaler geworden ist, stimmen die ersten Eindrücke positiv, dass der Dynaflite 2 an den Erfolg seines Vorgängers anknüpfen kann und seine große Fangemeinde behält (Auch wenn am breitfüßigen Ende leider ein paar Läufer herunterfallen werden).

 

PS:

Nishiwaki sagte bei Achim Achilles übrigens auch folgendes

“Mit der Arbeit am Meta Run ist uns wirklich ein Durchbruch gelungen. Wir werden in den nächsten Jahren das Design der Laufschuhe einfacher und simpler gestalten können, ohne dass die Performance – Gewicht, Stabilität, Dämpfung –darunter leidet”.

 

Ascis Dynaflite 2 Test

black is beautiful (?)

 

 

Wenn der Dynaflite 2 für einen so leichten Schuh nicht mal dezent ist, dann weiß ich auch nicht….:D

 

 

 

Der Asics Dynaflite 2 für Damen im Onlineshop

Der Asics Dynaflite 2 für Herren im Onlineshop

3 Kommentare
Teilen:

  1. HvN says:

    Tatsächlich eine viel zu kurze Lebensdauer für 160,- Euro! Schon nach ca. 1000 KM war das Aufkommen mit der Ferse sehr hart, weil der Absatz schon sehr runter war – ich wiege nur 70 KG!

  2. Sabine says:

    Die Vorteile des geringen Gewichts und der guten Dämpfung kann ich bestätigen; das Gewicht geht jedoch auf Kosten der Langlebigkeit: nach 25 x Joggen (jeweils ca. 1 Stunde) ist das Obermaterial gerissen. Asics leistet keine Entschädigung und verweist auf den Händler. Da ich die Schuhe in den Ferien gekauft hatte, befindet sich dieser leider ausserhalb einer vernünftigen Reichweite. Ausserdem ist des Obermaterial sehr feuchtigkeitsdurchlässig; beim Laufen auf nasser Strasse sind allein durch kleine Wasserspritzer die Zehen innert kürzester Zeit nass.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.