Hoka One One Mafate Speed 2 im Test

Hoka One One Mafate Speed 2 Test titel Produkt jetzt im Shop ansehen

Wer erinnert sich nicht noch an die Plateuschuhe aus den 1990er Jahren? “Buffalos” waren in einigen Kreisen das absolute Muste Have. An diese Zeiten erinnern mich die Laufschuhe von Hoka One One auch immer ein bisschen. Im Gegensatz zu damals sind Hokas allerdings hochtechnische Funktionsprodukte. Mit ihnen wurden nicht nur einige Ultraläufe gewonnen, sondern sie erfreuen sich auch bei “normalen” Hobbyläufern immer größerer Beliebtheit. Ein Grund mehr für uns, einem weiteren Produkt der in Kalifornien sitzenden Franzosen auf den Zahn zu fühlen. Dem Hoka One One Mafate Speed 2.

Die Hardfacts zum Hoka One One Mafate Speed 2 Test – Die Sohle

Hoka One One Mafate Speed 2 Test 1Der Hoka One One Mafate Speed 2 kommt, wie alle Hokas, mit einer, verglichen mit anderen Herstellern, großen Sohlenbauhöhe von 33mm in der Ferse bzw. 29mm im Vorfuß. Daraus ergibt sich somit eine Sprengung von 4mm. Das Gewicht des Hoka One One Mafate Speed 2 beträgt in einer US9 laut Hersteller 295g.

Produkt jetzt im Shop ansehen

Nachgewogen haben wir natürlich auch. Wir kommen auf einen Mittelwert von etwas über 300g in einer US9 Herren.  Nicht weit vorbei, aber doch knapp über den magischen 300 Gramm.

5mm Vibram Megagrip als Außensohle

Die Außensohle des Hoka One One Mafate Speed 2 kommt von Vibram, nennt sich Megagrip und ist 5mm dick. Vibram kennt der eine oder andere vielleicht wegen der Vibram Fivefingers. Vor allem aber wegen des legendären Grips und der Haltbarkeit der Kletter- und Wandersohlen.  Für die Dämpfung sorgt derweil Hokas RMAT Technologie, die für viel Komfort verantwortlich ist. Zusätzlich ist der Mafate Speed 2 noch mit einer CMEVA Schicht über dem RMAT Material ausgestattet.

So konnte man noch mehr Komfort erzeugen, ohne groß Dynamik zu verlieren. Um das Abrollen zu erleichtern, hat der Hoka einen Early Meta Rocker an Bord. Außerdem hat er eine TPU – Fersenkappe, die den Rückfuß des Läufers nicht nur gut festhalten, sonden auch gut führen soll.

 

Das Upper des Hoka One One Mafate Speed 2Hoka One One Mafate Speed 2 Test 2

Betrachtet man sich dann das Obermaterial, so stellt man fest, dass es, z.B. im Vergleich zu einem Challanger ATR , ein gutes Stück fester und in der Folge auch widerstandsfähiger wirkt. Das Upper hat viele gelayerte Strukturen und vorne an der Zehenbox ist der Schutz für die Zehen nochmal extra vernäht. An dieser Stelle braucht man sich auch keine Gedanken über zu viel Reibung wegen der Nähte zu machen, denn wer hier Probleme mit zu viel Widerstand bekommt, der hat den Schuh defintiv zu klein gekauft. Der breiteste Kandidat der Welt ist der Mafate Speed 2 übrigens nicht…

Der Schutz der Zehenbox spricht vor allem für den weiten Einsatzbereich, den der Hoka One One Mafate Speed 2 laut seinem Hersteller haben soll. Das Upper jedenfall rüstet ihn auch für gröbere Abenteuer.

Laufen auf festem Untergrund mit dem Hoka One One Mafate Speed 2

Hoka One One Mafate Speed 2 Test 3Die ersten Kilometer von der Hütte weg müssen wir auf sehr festem Forstweg laufen. Bereits hier fühlt sich der Hoka One One Mafate Speed 2 sehr rund und komfortabel an. Viele Trailschuhe laufen sich nämlich auf sehr harten Untergründen beinahe richtig unrund.

Produkt jetzt im Shop ansehen

Das ist hier aber defintiv nicht der Fall. Viel Komfort heißt in dieser Beziehung übrigens nicht wenig Dynamik. Der Schuh ist zwar nur einigermaßen leicht und vor allem gut gedämpft, aber er fühlt sich nicht an wie ein Klotz am Fuß. Das fällt uns gerade auf dem Rückweg, mit müden Beinen und auf den letzten schnellen Downhill Kilometern auf.

Denn auch höhere Geschwindigkeiten macht der Hoka One One Mafate Speed 2 klaglos mit. Ich würde für schnellere und kürzere Trailläufe jedoch einen direkteren Schuh wählen, da das permanente “einsinken” bei jedem Schritt einfach nicht so mein Fall ist.

Trailrunning, endlich

Auf Trails hat man fast das Gefühl, ein Mountainbike mit viel Federweg zu fahren. Äh Laufen. Der Hoka schluckt kleine Unebenheiten Hoka One One Mafate Speed 2 Test 4nämlich einfach weg. Somit verliert man natürlich auch ein bisschen Feedback vom Untergrund, aber andererseits gewinnt man Komfort. Dennoch kam beim Hoka One One Mafate Speed 2 Test nie ein Gefühl von Unsicherheit auf.

Produkt jetzt im Shop ansehen

Was man außerdem nicht vergessen darf, ist die Tatsache, dass der Fuß in so einem Schuh natürlich weniger arbeiten muss, als in einem harten und total flachen Schuh. Das zahlt sich wiederum besonders auf langen Etappen aus.  Auch die Vibram Sohle tut, was man von ihr erwartet. Sie packt auf verschiedensten Untergründen sicher zu und sorgt jederzeit für ein erhabendes Laufgefühl. Ebenso bietet das Obermaterial relativ viel Schutz, wegen der großen Bauhöhe der Sohle hat man jedoch eh selten Probleme mit Feindkontakt in Form von Wurzeln oder Steinen bzw. Geröll.

Gleichzeitig sorgt die große Bauhöhe nicht dafür, dass man schnell umknicken würde. Das hat Hoka klug gelöst. Auch die Ferse sitzt bei den allermeisten Läufern super fest, wir hatten bis dato nur sehr wenige Kunden im Laden, die (mit zugegebenermaßen sehr rutschigen Anzug- bzw dünnen Baumwollsocken) kein so sicheres Gefühl in der Fersenkappe hatten. Dann gibt es aber immernoch die Fersenschnürung, die Abhilfe schafft.

Alles in allem kann man mit dem Hoka One One Mafate Speed 2 also viel anfangen. Wer nicht auf ein direktes Laufgeühl steht, sondern etwas mehr Dämpfung bevorzugt, der findet in ihm einen verlässlichen und komfortablen Begleiter für fast alle Trails. Von technisch leichten Untergründen bis zu gröberem Gelände.

 

 

 

 

Keine Kommentare
Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.