Mizuno Wave Rider 22 und Wave Inspire 15 im Vergleich

Produkt jetzt im Shop ansehen

Mizuno baut den Wave Rider mittlerweile in der 22 Generation und den Wave Inspire in der 15. Viele von Euch lieben einen der beiden seit langer Zeit für ihren Komfort und ihre Verlässlichkeit.  Doch wo liegen die Unterschiede und welcher Schuh läuft sich wie?

Mizuno Wave Rider 22 – Evolution statt Revolution

Bewährtes Meshgewebe als Obermaterial des Mizuno Wave Rider 22

Der Mizuno Wave Rider 22 ist einer der wohl bekanntesten neutralen und komfortablen Trainingsschuhe. Dieser Ruf kommt nicht von ungefähr, sondern ist hart erarbeitet. Schließlich finden in ihm Läufer und Läuferinnen seit Jahren einen Laufschuh, der nicht nur viel Komfort bietet, sondern auch einen gewissen Grad an Stabilität. Bei allem Komfort ist der Mizuno Wave Rider 22 außerdem zwar weich im Vorfuß aber dennoch direkt, was vielen Läufern nicht nur biomechanisch entgegenkommt.
Der Mizuno Wave Rider 22 stellt sich dabei in eine Reihe mit seinen Vorgängern. Einige Hersteller setzen ja derzeit eher auf Revolution statt Evolution, nicht so Mizuno. Der Mizuno Wave Rider 22 ist eine konsequente Weiterentwicklung seiner älteren Geschwister. Somit hat man den bewährten Charakter des Schuhs auch problemlos erhalten können. Lauffreude mit dem Alten zu haben, heißt in diesem Fall für (fast) alle auch Freude mit dem Neuen.

Wie läuft man mit dem Mizuno Wave Rider 22?

In der weißen Zwischensohle erkennt man die blaue Wave Plate des Mizuno Wave Rider 22. Bei ihm kann man unter der Wave Plate durch den ganzen Schuh gucken.

Wie der Name schon sagt setzt der Mizuno Wave Rider 22 wieder auf die bekannte Wave Plate, die die Dämpfung und gleichzeitig die Torsionssteifigkeit kontrollieren kann. Diese Platte macht den Schuh im Rückfußbereich etwas steifer als viele seiner Konkurrenten. Das kommt aber vielen Läufern auch absolut entgegen. Wichtig ist, dass etwas mehr Steifigkeit nicht mit weniger Komfort verbunden ist. Denn der Mizuno Wave Rider 22 ist auch wieder schön komfortabel und auch auf Asphalt problemlos über lange Strecken laufbar. Dabei hat die Wave Technologie ein Update bekommen, sodass der Mizuno Wave Rider 22 jetzt noch reaktionsfreudiger zu Laufen ist. Einen Teil dazu tragen aber auch die U4ic und U4icX genannten Dämpfungsmaterialien bei. Diese sind in der Zwischensohle verbaut und bestehen aus einem EVAC Kunststoff, um noch mehr Rückstellkraft und Lauffreude generieren zu können als zuvor. Dabei spürt man richtig, wie der Schuh unter dem Läufer arbeitet und man hat gleichzeitig einen Oberschuh, der viel Sicherheit vermittelt, ohne aufdringlich zu sitzen.

Wave Rider Wave Inspire Vergleich

Der Wave Rider (links) ist zwar im Sprunggelenk nicht so stabil wie der Wave Inspire (rechts), dafür schiebt der Wave Inspire meine Beinachse nach außen, was dazu führt, dass ich mit gestützen Schuhen Knieschmerzen bekomme. Dabei ist wichtig, dass das jetzt und in meinem speziellen Fall so ist. Wegen meiner Beinachse und meinen eigenen anatomischen Besonderheiten (man beachte allein schon die stärkere Innenrotation auf dem linken Bild). Das bedeutet bei weitem nicht, dass sich die Schuhe bei Euch genauso verhalten und schon garnicht, dass sie bei Euch das Gleiche auslösen. Man muss sich immer den Einzelfall betrachten. Dennoch sollte das Bild einen guten Eindruck vermitteln können, was unterschiedliche Schuhe auslösen können.

Der Wave Inspire 15 als Stabilschuh

Beim Wave Inspire ist die Wave Plate grün und innen aufgestellt. Auf diese Weise wird die Stabilität im Schuh generiert.

Der Wave Inspire ist ein komfortabler Stabilschuh. Besonders ist er für seinen festen und sehr oft sehr gut sitzenden Fersenbereich bekannt. In Richtung Vorfuß wird der Wave Inspire dann etwas lockerer. Im Mittelfußbereich sitzt der Wave Inspire, auch durch das recht feste Mizuno Logo, noch relativ stramm. Jedoch ist würde ich sagen, er ist schon etwas breiter als der Durchschnitt. Der Vorfußbereich ist dann relativ frei gestaltet und bietet auch breiten Füßen ausrechend Raum. Vor allem verfügt der Inspire auch über etwas mehr Volumen als viele seiner Konkurrenten. Vom Laufen her macht er mir noch etwas mehr Spaß als der Rider (wenn ich halt keine Probleme im Inspire bekommen würde). Das liegt daran, dass der Wave Inspire ein direkteres Feedback vom Untergrund vermittelen kann, als es der Wave Rider tut.

Wie läuft man mit dem Wave Inspire 15?

Der Fersenbereich sitzt beim Wave Inspire 15 wirklich extrem gut und viele Kunden freuen sich über den Halt. Denn so kann der Inspire auch wieder viel gefühlte Sicherheit vermitteln. Außerdem ist er Fersenbereich auch ziemlich hoch geschnitten. Das sorgt auch bei Läufern, die schndll Deshalb muss auch der eine oder andere mit seinem Sprunggelenk aufpassen. Denn bei einigen kommen sich dann Sprunggelenk und Schuh ins Gehege und der Inspire drückt auf den Knöchel. Die Außensohlen von Inspire und Rider sind sich auch relativ ähnlich. Kein Wunder, denn diese Konstruktion hat sich bewährt. Beide Schuhe sind absolut verlässliche Laufpartner. Egal ob auf Schotter, Asphalt oder im Park, je nachdem wie stabil oder instabil der eigene Körper ist, sollte die Auswahl getroffen werden. Dazu aber unbedingt eine Analyse machen lassen, denn jeder Läufer ist einzigartig. Nur weil der Mizuno Wave Rider der pferekte Schuh für deinen Laufbuddy ist, heißt das nicht, dass für dich nicht vielleich der Wave Inspire der bessere (also passendere) Laufschuh ist.

Produkt jetzt im Shop ansehen

Der Mizuno Wave Rider 22 (grün) und der Wave Inspire 15 (silber) nebeneinander.

Mizuno Wave Rider 22 Mizuno Wave Inspire 15
Neutralschuh Stabilschuh
295g Gewicht 290g Gewicht
12mm Sprengung (19/31mm) 12mm Sprengung (19/31mm)

 

Keine Kommentare
Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.