Hoka One One Speedgoat 3 Test

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Material und Design des Hoka One One Speedgoat 3

Ich finde, die Hoka Laufschuhe sehen immer ein bisschen martialisch aus. Hohe Sohle, krasse Farben, ein bisschen wie ein Downhill Mountainbike. Wie die Federungselemente eines Mountainbikes, soll auch die dicke Sohle des Hoke One One Speedgoat 3 die Unebenheiten des Untergrunds aufnehmen können. Dabei verfügt der Schuh, wie für Hoka typisch, über nicht sehr viel Sprengung. Beim Hoka One hoka one one speedgoat 3 test 1One Speedgoat 3 Test liegt sie bei 4mm. Das Dämpfungsmaterial des Speedgoat nennt sich CMEVA-Schaum und besteht noch aus einem “klassischen” EVA Material. Dabei ist allerdings so viel Dämpfungsschaum verbaut, dass sich der Speedgoat beinahe weicher anfühlt, als mein Ultraboost 19 von adidas. Das Obermaterial besteht beim Hoka One One Speedgoat 3 wie bei den meisten (Trail-) Laufschuhen aus einer Mesh-Konstruktion. Diese soll sich nicht nur schön anschmiegsam anfühlen, sondern auch für Halt und Sicherheit sorgen. Außerdem verfügt der Speedgoat 3 besonders im Mittelfußbereich über reichlich Overlays. Diese sollen die Füße der LäuferInnen zusätzlich stabilisieren und auch Halt in den Downhills geben. Eines dieser Overlays zieht sich am Übergang von der Sohle zum Obermaterial um den ganzen Schuh. Das hat nicht nur den Vorteil, dass der Fuß etwas besser vor Feindkontakt geschützt wird. Gleichzeitig muss man sich auch erstmal keine Sorgen machen, schnell nasse Füße zu bekommen. Der Hoka One One Speedgoat 3 verfügt außerdem über eine feste Fersenkappe die an der Innenseite klassich leicht aufgepolstert ist. Diese Bauform hat sich über lange Zeit bewährt. Schließlich sitzt der Schuh dann meist sehr fest im Rückfußbereich und der Fuß wird gut geführt.

Speedgoat 3 Test – Außensohle und Unterschiede zum Vorgänger

Die Außensohle des Hoka One One Speedgoat 3 kommt wie auch beim Speedgoat 2 wieder von Vibram. Die italienischen Sohlenspezialisten sind ja hinlänglich bekannt für ihre überaus griffigen Außensohlen. Deshalb setzt man auch bei Hoka weiterhin auf das Vibram Mega-Grip Material. Die Stollen der Sohle sind dabei 5mm hoch. Die Unterschiede zum Vorgänger, dem Speedgoat 2 liegen vor allem in einer etwas breiteren Passform mit noch mehr Halt und Führung. Zusätzlich sind die Overlays im Mittelfuß hinzu gekommen und das Obermaterial besteht aus einem Ripstop Nylon.

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Die Passform des Hoka One One Speedgoat 3

Das, was mir beim ersten Anziehen sofort auffällt, ist der breite und gerade Leisten. Besonders im Mittelfußbereich werden sich LäuferInnen mit etwas abgesenktem Fußgewölbe wahrscheinlich sehr wohl fühlen, da der Hoka One One Speedgoat 3 hier nicht zu eng geschnitten ist. Längentechnisch fällt er relativ normal aus würde ich sagen, mit passt meine standardmäßige US11 jedenfalls sehr gut. Die Zehenbox ist dann allerdings nicht wahnsinnig ausladend geschnitten, man hat also schön das Gefühl, sicher im Schuh zu sitzen (bzw. stehen). Dazu trägt auch der Fersenbereich des Speedgoat 3 bei, der in allen Lebenslagen gut zugepackt hat. Selbst bei steilen Uphills habe ich kein bisschen Fersenspiel gespürt. Sollte das bei jemandem von euch dennoch der Fall sein, gäbe es immernoch das zusätzliche Loch für die Schnürung. Das hat auch nicht mehr jeder Laufschuh, beim Hoka One One Speedgoat 3 kann man im “Notfall” jedoch noch auf die bekanne Fersenschnürung zurückgreifen.

Uphills mit dem Speedgoat

Bergauf fühlt sich der Speedgoat echt gut an. Das liegt nicht nur am gut sitzenden Obermaterial. Weil der Leisten des Speedgoat so breit baut, ist er recht stabil. Dennoch ist der Schuh eigentlich relativ flexibel. Das hat zur Folge, dass er meine Bewegungen schön mitmacht. Die ausgeprägte Dämpfung sorgt außerdem dafür, dass wenig Vibrationen in der Muskulatur ankommen. Lange Anstiege machen auf jeden Fall Spaß (so viel Spaß, wie lange Anstiege eben machen können :D). Auf technischen Trails zeigt sich für mich persönlich ein etwas anderes Gesicht. Ich hätte nämlich gern noch mehr Feedback vom Untergrund. Das wird ein bisschen diffus, eben weil der Hoka One One Speedgoat 3 über so viel Dämpfung verfügt. Ich bin eben einfach ein Fan direkterer Laufschuhe. Versteht mich nicht falsch, man spürt jederzeit, was sich unter dem Fuß befindet, aber immer etwas undeutlich.hoka one one speedgoat 3 test 3

Über jeden Zweifel erhaben ist allerdings der Grip des Hoka. Er ist nämlich ein wahres Grip-Monster. Die Sohle packt so brutal zu, das war ich anfangs garnicht mehr gewohnt. Das liegt sicher auch daran, dass der Schuh sich aufgrund der hohen Sohle auch super an Wurzeln, Steine etc. anschmiegen kann. Der Grip ist nämlich auch auf allen Untergründen überragend. Egal ob auf Wurzeln, Waldboden, Felsen, egal ob nass oder trocken, der Hoka One One Speedgoat 3 packt zu und macht keine Gefangenen.

Bergab mit dem Hoka

Auch im Downhill fühlt sich der Speedgoat erstmal gut an. Viele der Vibrationen beim Aufsatz des Fußes schluckt die weiche Sohle gleich weg. Man rutscht auch nicht nach vorn im Schuh. Zumindest wenn der denn richtig geschnürt ist. Die Overlays im Mittelfußbereich brauchen schon etwas Zug um ihre Aufgabe vollumfänglich erfüllen zu können. Auch bergab kann die Sohle des Hoka One One Speedgoat 3 brillieren. In technischen Abschnitten kann man sich immer drauf verlassen, dass der Schuh beinahe am Fels klebt wie ein Kletterschuh. Die Dämpfung ist mit persönlich allerdings zu viel. Ich spüre immer ein bisschen weniger vom Untergrund, als ich gerne wissen würde. Außerdem habe ich nicht unbedingt das Gefühl, dass mein Fuß bombenfest steht. Auch hier verhält sich der Hoka eben wie ein Mountaibike mit recht viel Federweg.hoka one one speedgoat 3 test 4

Mit dem Speedgoat 3 durch den Winter

Die Idee kam mir schon nach den ersten schlammigen Passagen. Nicht nur weil der Speedgoat auch auf weichen Untergründen einen mega Grip hat. Er ist ja auch ziemlich weich und flexibel für einen Trailschuh. Das prädestiniert ihn im Winter natürlich auch als Laufschuh für befestigte Untergründe. Denn selbst auf Teer fühlt er sich meiner Meinung nach gut an. Außerdem haben die Entwickler eines der Overlays komplett um den Schuh gelegt. Das Material des Overlays ist wasserdicht. Somit kann man den Speedgoat auch problemlos bei schlechtem Wettern anziehen. Die Kälte, um die sich viele LäuferInnen Sorgen machen, ist meist eh kein Problem. Denn so lange man läuft, bleibt der Fuß warm. Man kann also durchaus darüber nachdenken, sich den Hoka One One Speedgoat 3 aus mehreren Gründen zuzulegen und ihn im Winter zweckentfremden und auch für befestigte Untergründe nutzen.

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