Benötigt der Läufer Proteine?

läufer proteine Produkt jetzt im Shop ansehen

Wer auch in der kälteren Jahreszeit weiter gefahrlos draußen trainieren möchte, muss im Vergleich zu Sommer umso mehr auf seine Ernährung achten. So gibt es recht einfache Wege, nicht dauernd leicht angeschlagen und mit triefender Nase im Büro zu sitzen.

Wir haben zu diesem Thema wieder mit Clemens Hesse, Münchner Diplom Sportwissenschaftler und Betreuer von Profi- und Hobbysportlern im Trainingsinstitut trainalyzed gesprochen:

“Das Thema Ernährung ist für viele Hobbysportler kein leichtes.  Zwischen Job, Training und Familie möchte man sich noch anständig ernähren, wobei gerade Hobbyläufer enorm von einer ausgewogenen Ernährung profitieren. Viele Sportler essen nach dem Training einfach Unmengen, was zwar auch funktioniert, allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt, oft bis die ersten Regentage im Herbst kommen und mit ihnen die erste Erkältung; bisweilen auch bis sich die Leistung nicht mehr entwickelt. Dem lässt sich allerdings mit der richtigen Ernährung und der richtigen Zusammensetzung aus Kohlenhydraten, Fetten und Protein im Essen gut entgegenwirken. Und das ist kein Hexenwerk.”

Warum ist Eiweiß besonders interessant für Läufer?

Unsere Muskulatur besteht zum Großteil aus Proteinen (Eiweiße), diese wiederum sind aus Aminosäuren aufgebaut. Proteine zählen neben den Fetten und Kohlenhydraten zu den Makronährstoffen. Nehme ich also nicht ausreichend Eiweiß zu mir, wird meine Muskulatur (gerade bei intensivem Training) schneller angegriffen oder gar abgebaut, als bei einer eiweißreichen Ernährung, sagt Hesse dazu.

Im Herbst viel wichtiger aber: Eiweiß hat auch großen Einfluss auf unser Immunsystem. Vereinfacht gesagt: Viel Eiweiß im Blut sorgt für starke, wenig für schwache Abwehrkräfte.

Wann soll ich dann am besten (mehr) Eiweiß zu mir nehmen?

Nach dem Lauf. Proteinen kommt eine wichtige Rolle in der Regeneration (auch bei Verletzungen) zu und da wir keinen richtigen “Eiweißspeicher” im Körper haben, sollte man schnell nachfeuern, empfiehlt Hesse. Generell sollte man immer versuchen, möglichst viele Nährstoffe in natürlicher Form zu sich zu nehmen. Dennoch ist es sinnvoll, sich z.B. nach einer intensiven Triningseinheit einen Shake mit einem hochwertigen Eiweißpulver zu mixen, denn kaum jemand wird seine Frau/Freundin/Mann/Freund damit belasten wollen, regelmäßig für fertiges, eiweißreiches Essen (das nach der Traningseinheit bereits auf dem Tisch steht) zu sorgen. Mit einem Recovery Shake fördert man die Anspassung der Muskeln und verkürzt die Regenerationszeit.

Das Immunsystem schlagkräftiger machen

Eiweiß ist ein Schlüssel zu einem stärkeren Immunsystem, vor allem wenn man bedenkt, dass der Eiweißbedarf während eines Infekts nochmal um 30 bis Prozent ansteigen kann. Eine hohe Eiweißzufuhr bedingt also ein starkes Immunsystem, weniger Muskelmasseabbau während einer Krankheit und die schnellere Rückkehr zur gewohnten Leistungsfährigkeit. 30% Mehrbedarf lassen sich dann aber auch mit normalen Lebensmitteln nicht mehr so leicht decken, hier schlägt wieder die große Stunde des Eiweißpulvers.

Clemens Hesse rät aber auch:

“Aufbau und Quantität der generell aufgenommenen Lebensmittel sind entscheidend. Außerdem sollte die Ernährung stets der körperlichen Belastung angepasst sein. Fünf Tage in der Woche nicht so gut zu essen und dann zwei Tage zu 100% drauf zu achten bringt mich nur bedingt ans Ziel. Mit Kontinuität und ein bisschen Struktur kommt man allerdings sehr sehr gut durch den Winter und ans Ziel.”

Keine Kommentare
Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.