Hypervolt Test Titel Produkt jetzt im Shop ansehen

Ein Hypervolt Test? Massagetools wie die Blackroll kennen wohl die meisten von euch. Jeder des das erste mal die Außenseite seines Oberschenkels abgerollt hat weiß auch, dass da gefühlt einiges passiert. Einen Schritt weiter, als die Blackroll gehen Massagegeräte wie die Theragun oder Hypervolt. Damit wird es nicht nur möglich, Abends auf der Couch noch schmerzende Muskeln zu bearbeiten, sondern diese eventuell auch noch besser zu pflegen, als mit einer Blackroll o.ä.. Die Hypervolt Anwendung ist also auch spannend.

Vibrationsmassage ist übrigens nicht neu. Denn schon Mitte der 1950er Jahre begann Robert C. Fulford mit Vibrationsmassagetools zu experimentieren.

Hypervolt Test 3

Der Kugelkopf zeigte sich im Hypervolt Test als einer der angenehmsten Aufsätze. ©bavarianvisuals

Die Theorie zum Hypervolt Test

Hintergrund ist, dass bei der Hypervolt Anwendung mechanische Energie über den Vibrations”hammer” in den Muskel eingeleitet wird. Die eingebrachten Vibrationen werden von Mechanorezeptoren verarbeitet. Diese Rezeptoren sitzen nicht nur in der Haut, sondern auch in den Faszien. Die Rezeptoren kommunizieren wiederum mit den Muskelspindeln. Die Folge davon ist, dass der Muskel bei der Hypervolt Anwendung weich(er) wird.

Studien zeigen, dass die beste Frequenz, um die Skelettmuskulatur bei der Hypervolt Anwendung möglichst gut anzusprechen, zwischen 20 und 50 Hertz liegt.1 Weitere Studien zeigen, dass die Flexibilität der unteren Extremitäten steigt, wenn man sie Vibrationen von einer Frequenz zwischen 20 und 40 Hz zwischen 20 Sekunden und 5 Minuten, bei 2 bis 5 Wiederholungen, aussetzt.1

So viel zur Theorie.

Der Hypervolt Test und die Eigenschaften des Massagegeräts

Hypervolt review 2

Die drei oberen blauen LED’s zeigen die dritte von drei Stufen. Die zwei mittleren den Druck und die unteren den Akkustand.

Nun aber zum eigentlichen Hypervolt Test. Das Hypervolt sieht nicht ohne Grund aus, wie eine Mischung aus überdimensionalem Hammer und Stichsäge. Der Kopf des Hypervolt kennt dann (wie eine Stichsäge auch) verschiedene Geschwindigkeiten. Man kann drei unterschiedliche Stufen einstellen. Welche Stufe aktiviert ist, zeigen Status LEDs an. Ebenso den Akkustand und wie fest man drückt. Das Hypervolt verfügt nämlich über einen Drucksensor. Die drei Stufen entsprechen übrigens 40Hz für die erste, 47Hz für die zweite und 54 Hz für die dritte Stufe.

Dabei hält der Akku gut 3 Stunden, je nachdem, wie sehr sich das Gerät bei der Hypervolt Anwendung “anstrengen” muss. Also wie fest man drückt und welchen Aufsatz man benutzt.

Im Lieferumfang sind nämlich verschiedene Massageaufsätze enthalten, die sich im Hypervolt Test alle beweisen mussten. Die Aufsätze sind unterschiedlich “aggressiv”. Das reicht von einem fingerdickten festen Kopf, um auch an tieferliegendes Gewebe zu gelangen bis hin zu einem verformbaren Ball für empfindlichere Bereiche. Außerdem gibt es einen Aufsatz mit zwei Köpfen um auch Bereiche wie den Rückenstrecker bearbeiten zu können. Ohne dass der Vibrationskopf auf die Wirbelsäule schlägt.

Wehwehchen angenehm angehen im Hypervolt Test

Anfangs ist der platte Kopf sicher der angenehmste der Hypervolt Anwendung, später wird man auch den kleinen, fingerdicken Kopf problemlos nutzen können. So gelangt man auch einfach an tieferliegende Gewebeschichten. Das schmerzempfinden ist dabei weit geringer, als beim Rollen auf einer Blackroll. Im Hypervolt Test zeigte sich auch, dass das Gerät von Hyperice viel effektiver ist. Die hinteren Oberschenkel lassen sich beispielsweise viel besser bearbeiten, als mit einer Blackroll. Man kommt viel tiefer ins Gewebe, als auch mit einem Blackroll Ball. Meine hinteren Oberschenkel sind beinahe so weich und flexibel, wie noch zu den Zeiten wöchentlicher Physio Besuche. Auch Stellen, wie die Achillessehne oder der Hüftbeuger lassen sich super erreichen. Der angewendete Druck lässt sich dabei anhand des Drucksensors einfach und verlässlich  steuern.

Nicht umsonst finden sich Vibrationsmassagegeräte wie das Hypervolt mittlerweile in vielen Physiopraxen, allein schon, um die geschundenen Finger der TherapeutInnen zu entlasten. Der meiner Meinung nach größte Vorteil des Hyperice Hypervolt ist aber, meines Erachtens nach, die angenehme Nutzung. Das Gerät ist nämlich so leise, dass man es entspannt am Abend auf der Couch beim Fernsehen benutzen kann. Damit fällt eines der “größten” Hindernisse in diesem Bereich weg: Man muss aktiv so gut wie nichts machen. Denn bei vielen SportlerInnen scheitert das Arbeiten an Wehwehchen daran, dass man nach einem langen Tag noch aktiv etwas machen muss. Auf der Couch liegen und ein bisschen mit dem Hypervolt über die eigenen Problemstellen fahren, fällt da deutlich leichter.

Literatur

1.Luo X, Zhang J, Zhang C, He C, Wang P. The effect of whole-body vibration therapy on bone metabolism, motor function, and anthro-pometric parameters in women with postmenopausal osteoporosis.Disabil Rehabil. 2017;39(22):2315–2323.

Slatkovska L, Alibhai SM, Beyene J, Cheung AM. Effect of whole-body vibration on BMD: a systematic review and meta-analysis.Osteoporos Int. 2010;21(12):1969–1980.

Palop Montoro MV, Parraga Montilla JA, Lozano Aguilera E, Arteaga Checa M. The vibration training as sarcopenia intervention: impact on the neuromuscular system of the elderly. Nutr Hosp. 2015;32(4):1454–1461.

2.Cochrane D. The sports performance application of vibration exercise for warm-up, flexibility and sprint speed. Eur J SportSci. 2013; 13(3):256–271.

Houston MN, Hodson VE, Adams KK, Hoch JM. The effectiveness of whole-body-vibration training in improving hamstring flexibility in physically active adults. J Sport Rehabil. 2015;24(1):77–82.

Rittweger J. Vibration as an exercise modality: how it may work, and what its potential might be. Eur J Appl Physiol. 2010;108(5):877–904.

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