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On Laufschuhe haben sich mittlerweile fest in der Laufszene etabliert. Einer der ersten „schnelleren“ Laufschuhe der Schweizer war dabei der ON Cloudflow. Jetzt hat er Cloudlfow ein größeres Update bekommen, Zeit also für einen neuen On Cloudflow Test. Einen On Cloudflow Test hatten wir in Kurzform übrigens schon vor gut drei Jahren.

Auf die Plätze, fertig, Flow. Der neue Cloudflow von @on_running ist da! Mit dem Feedback von Elite-Athleten wurde der Rekord- Schuh noch besser gemacht. Helion™-Superfoam und das explosive Speedboard™ sorgen für mehr Komfort, mehr Kick und mehr Tempo. Für Läufer, die einen extrem reaktionsstarken und dennoch voll gedämpften Performance-Schuh suchen für temporeiches Training und rasante Wettkämpfe. Ohne Umwege zum Runner’s High – jetzt noch schneller mit dem neuen Cloudflow.

Das ist der überschwängliche und vor Superlativen nur so strotzende Werbetext von On. Aber wie sieht die Realität aus? Spürt man mehr Kick und einen extrem reaktionsstarken Laufschuh?

Die Werbeagentur hat also schon mal ordentlich Gas gegeben und auch das Design der neuen Cloudflow würden die meisten LäuferInnen wohl als chic bezeichnen. Das wirklich wichtige beim neuen On Cloudflow Test sind aber die Materialien, die Passform und das Laufgefühl. Cool aussehen hilft schließlich auch nichts, wenn nach 3km die Füße schmerzen.

Helion Superfoam im On Cloudflow Test

cloudflow test 3Beginnen wir also mit den Materialien. Leider konnte ich nichts genaueres zu den Materialeigenschaften des Helion Superfoam herausfinden. Von außen betrachtet sieht das Material des Neuen jedoch genauso wie beim alten Cloudflow aus. Die einzelnen Clouds fühlen sich ein bisschen weicher an und die Hartgummielemente zum Schutz vor Abrieb sind beim neuen im Vergleich zum alten Cloudflow auf zwei Clouds weniger platziert. Auf der Innenseite der Clouds sind jeweils feine Riefen ins Material gefräst. Diese verlaufen beim Alten horizontal und beim Neuen vertikal zum Untergrund. Evtl. machen diese Eigenschaften schon den kleinen Unterschied in der Flexibilität der einzelnen Clouds aus. Die Clouds sind außerdem breiter geworden. Das Dämpfungsmaterial ist beim neuen On Cloudflow Test etwas weiter ausgestellt als beim Alten, was theoretisch für mehr Stabilität in der Ferse sorgen sollte.

Das Obermaterial sieht ziemlich ähnlich aus, lediglich ein paar Overlays haben sich verändert. Das fällt vor allem im Vorfuß auf, wohl um den LäuferInnen dort etwas mehr Halt zu geben. Neu ist allerdings ein Gummielement in der Mitte der Zunge. Darunter kann man die Schnürsenkel verstauen. Das ist eine einfache und intelligente Lösung, zumal uns viele von Euch auf die manchmal sehr lang wirkenden Schnürsenkel des Cloudflow angesprochen haben.

Sprengung und Gewicht sind übrigens fast unverändert. Das Herrenmodell wiegt 235g (5g mehr als der Vorgänger), das Damenmodell 198g (8g mehr), beidecloudflow test 8 kommen aber noch mit einer Sprengung von 6mm daher. Auch der Preis liegt noch immer bei 149,95 Euro.

On Cloudflow Test: Hat sich die Passform verändert?

Ein bisschen schon. Generell fällt der Cloudflow noch immer lang und schmal aus. Den Alten konnte man häufig eine halbe Nummer kleiner kaufen, das wird bei diesem wieder ähnlich sein. Auch schmal ist er noch immer, dennoch würde ich sagen, dass der neue Cloudflow in der Zehenbox ein bisschen weniger Volumen hat als der Alte. Beim US 10,5er steht der Nagel meines großen Zehs nämlich beim Neuen oben am Obermaterial der Zehenbox an, beim vorherigen Cloudflow tut er das nicht. Für meinen Fuß fühlt sich der Neue auch ein ganz kleines bisschen breiter im Vorfuß und etwas taillierter im Mittelfuß an. Das fällt dann aber eigentlich nur im direkten Vergleich auf.

Wie ist das Laufgefühl beim On Cloudflow Test?

cloudflow test 6Der neue Cloudflow fühlt sich schon etwas weicher an. Gerade die Clouds auf der Außenseite des Mittelfußes spüre ich deutlich weniger als beim Vorgänger. Egal ob im Vor- Mittel- oder Rückfuß, in allen Bereichen ist der On Cloudflow in der neuesten Generation etwas weicher. Für mich sticht aber besonders der Rückfußbereich heraus. Dieser fühlt sich nämlich so an, als wäre er noch etwas weiter nach oben gezogen als beim Vorgänger. Zusätzlich fühlt er sich auch noch flexibler an, geht also meine Bewegung (gefühlt (!)) mehr mit. Das hat zur Folge, dass man im ersten Moment glatt glauben könnte, der neue Cloudflow hätte weniger Sprengung als sein Vorgänger. Dadurch, dass das Laufgefühl aber weicher geworden ist, bekommt man auch nicht mehr ganz so viel Rückmeldung vom Untergrund und das Laufen fühlt sich nicht mehr so direkt an. Das ist allerdings nur meine Meinung dazu. Ich mag ja direkte und harte Schuhe gern. Andere sagen, man spürt gar nichts mehr vom Schuh, was an sich immer ein super Zeichen für eine glückliche Schuh – Läufer Beziehung ist.

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