Test: Der Hoka One One Clifton Edge!

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Du bist bei der Suche nach einem neuen Laufschuh auf den neuen Clifton Edge gestoßen. Die reinen Facts lassen auf eine breite Zielgruppe bei Läuferinnen und Läufer schließen. Doch hält der Schuh was er verspricht? Wir haben den Hoka One One Clifton Edge daher für dich einem Test unterzogen!

Der französische Laufschuhhersteller Hoka One One ist seit jeher für seine besonders weichen Laufschuhe mit niedriger Sprengung bekannt. Um den Clifton kommt man beim Erwähnen von Hoka One One nicht herum, schließlich verkörpert er die Hoka DNA.
Doch Hoka bleibt innovativ, spielt mit dem Carbon X auf dem Markt der schnellen Carbonschuhe mit und bringt nun mit dem Clifton Edge ein ganz neues Modell auf den Laufschuhmarkt. Besonders auffällig dabei: Die verlängerte Ferse.

Erstes subjektives Testergebnis: Leicht und angenehm weich!

Nimmt man den Clifton Edge zum ersten Mal in die Hand, verwundert es, wie leicht der Schuh ist. Er wirkt, aufgrund des “Spoilers” an der Ferse, deutlich größer als er tatsächlich ist (die normale Laufschuhgröße passt gut), dies zeigt sich jedoch nicht beim Gewicht des Schuhs. Der Clifton Edge bringt bei Größe 42 gerade mal 253 Gramm auf die Waage, ein echtes Leichtgewicht also.

Die Hardfacts beim Clifton Edge:

  • Schuhgewicht: 253 Gramm (Gr. 42)
  • Sprengung: 5mm
  • Passform: eher etwas schmäler, sitzt sehr kompakt
  • Innensohle: minimalistisch – herausnehmbar, aber leicht fixiert gegen Verrutschen
  • Schnürsenkel: gut zu schnüren, sehr handlich!

    Der Hoka One One Clifton Edge - der Expertentest mit Incylence Laufsocken.

    Der Hoka One One Clifton Edge – der Expertentest mit Incylence Laufsocken.

  • Für orthopädische Einlegesohlen geeignet? Durch die sehr dünne Original-Einlegesohle ist nicht sehr viel Platz im Schuh, daher sollten die orthopädischen Sohlen sehr dünn sein.

Das erste Reinsteigen in den Schuh fühlt sich gut an. Der Schuh gibt einen festen Halt im Mittelfuß und lässt gleichzeitig den Zehen genug Spielraum. Im Vergleich zu anderen Hoka Modellen fällt der Clifton Edge ein bisschen schmaler aus. Die hochgezogene Fersenkappe erleichtert den Einstieg und nimmt Druck von der Achillessehne. Bereits bei den ersten Schritten gibt der Clifton Edge ein angenehm weiches Laufgefühl, wie man es von Hoka gewohnt ist.

Läuft sich smooth und trotzdem sportlich.

Beim Laufen wirkt der Hoka One One Clifton Edge nicht ganz so weich, wie andere Hoka-Laufschuhmodelle (bspw. Clifton 7). Durch die verlängerte Ferse wird der Fußaufsatz erleichtert und in seiner Abrollbewegung unterstützt. Dies ist gerade bei längeren Dauerläufen von Vorteil, wenn der Läufer oder die Läuferin ein wenig müder und der Fußaufsatz ungenauer wird.

Laufschuh mit hohem Spaß Faktor!

Generell zeigt der Test des Hoka One One Clifton Edge, dass er durch seine Meta-Rocker Technologie dich beim Laufen mehr auf den Mittelfuß bringt. Dadurch wird ein dynamisches, schnelles Laufen ermöglicht. Auch bei zügigeren Einheiten macht der Clifton Edge großen Spaß. Selbst bei einer 4:00er Pace fühlt der Schuh sich nicht zu klobig oder schwammig an, ohne dabei jedoch an Komfort einzubüßen.

Seine Stärken spielt der Clifton Edge ganz klar auf asphaltiertem Untergrund aus. Auf Schotter oder unebenen Wegen wirkt der Schuh beim Laufen nicht mehr so stabil. Hier macht sich die fehlende Gummierung der Außensohle bemerkbar.

Fazit zum Hoka One One Clifton Edge: Ein sportlicher Allrounder.

Der Test des Hoka One One Clifton Edge bestätigt seinen breiten Einsatzbereich für nahezu jeden Läufer oder jede Läuferin. Er ist sowohl für lange Dauerläufe, als auch für schnellere Tempoeinheiten geeignet. Bei langen Läufen sorgt besonders der Spoiler an der Ferse für Stabilität und ein rundes Abrollen. Auch bei Bergabpassagen erweist sich der Spoiler als Vorteil. Der typische Komfort eines Hoka Schuhs geht dabei trotz eines dynamischen Laufgefühls nicht verloren. Bei der Passform scheiden sich dann die Geister etwas – der sehr breite Fuß wird im Clifton Edge nicht glücklich…

 

P.S.: Die farblich-passenden Socken von Incylence gibt’s auch bei uns.

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